Es war 1mal 1 7schläfer, der lebte in 1 kl1en Waldstück bei 9kirchen. Jedes Jahr im Mai wurde auf der Wiese direkt daneben 1 großes Volksfest abgehalten.
Da war es furchbar laut. Vor allem das Kreischen der Leute, wenn sie auf der 8terbahn fast senkrecht nach unten stürzten, störte den 7schläfer. Außerdem rannten viele Kinder durch den Wald und sammelten Schnecken, Raupen oder Käfer, die sie in 1machgläser stopften.


Am liebsten hätte der 7schläfer diese Lauser ge4teilt, aber was konnte er schon ausrichten. Er war doch nur ein kl1er 7schläfer. Sogar die 11fen, die in den großen Wacholderbüschen am Waldrand lebten waren völlig hilflos. Sie überlegten, ob sie sich nicht vielleicht für die Zeit des Volksfestes irgendwo eine 2raumwohnung mieten könnten. Aber da sie k1e Aufenthaltsgenehmigung besassen, war daran nicht zu denken.
So litten der 7schläfer und die 11fen stumm ganze 5 Tage lang. Sie ertrugen, dass sich ihre 10nägel bei jedem Kreischen nach oben bogen. Am 6. Tag hielten sie es nicht mehr aus und suchten Schutz in der kl1nen Kapelle unter der heiligen 3faltigkeit.
Aber anstatt hier endlich Ruhe zu finden, wurden sie von 6gierigen Jugendlichen gestört, die zwar weniger kreischten dafür mehr stöhnten, aber insgesamt 1 unerträgliche Belästigung für die Ohren und die Moralvorstellungen von 7schläfer und 11fen darstellten. Am 7ten Tag kehrte endlich Ruhe 1.
Bis zum nächsten Jahr.